home4.jpg
F3K Infos
(Meine kleine) Geschichte der Handlaunchglider
Was ist F3K?
F3K ist die offizielle Bezeichnung für Schleudersegler, welche auch als HLG, SAL oder DLG bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um High-Tech- Modelle mit maximal 1,50 m Spannweite und max. 600 Gramm Abfluggewicht. Die Modelle werden mit einem Wurfstart in die Luft geschmissen, um dann verschiedene anspruchsvolle, taktische Zeitflugaufgaben zu fliegen. (siehe F3K Wettbewerbe)
SAL Fotos und Video
Die Wurftechnik SAL:
Früher wurden die Modelle mit einem Speerwurf in die Luft geschmissen, dabei gibt es Höhen von ca. 12 bis etwas über 20 Meter. Diese Startart wird von den Freizeitmodellern weiter so ausgeführt. Der Trend liegt im S.A.L. Schleuderstart, auch DLG genannnt (Discus launch Glider), wobei das Modell am Randbogen geführt wird, und nach einer Körperdrehung mit über 120 Km/h in die Luft geballert wird. Dabei liegen die Höhen bei oft bei über 50 (fünfzig!!!!) Meter, bei Wind werden je nach Pilot und Modell auch schon über 70.... 80 m gemessen.... Der Aktuelle "Rekord" laut RC Groups liegt bei 93 m (Mitte 2014)
F3K Bautechnik
Die Modelle / Bautechnik
Damit das so geht muss man viel Kohlefaser verwenden, Flügel sind fast alle aus GFK-Laminat mit Kohleverstärkung, da die Belastung sehr stark ist (Zugbelastung am Randbogen viele kg!). Der Unterschied liegt hier in der Bauweise. Früher oft, heute nur noch vereinzelt werden Styropor- oder Hartschaumkerne mit Glasfaser oder Kohlefasergewebe bepresst, die sogenannte "Positivbauweise". Vorteil ist der geringere Aufwand als bei Schalenflächen, und es können einfacher Veränderungen ausprobiert werden, (z.B. andere Profile). Die Eleganteste Bauweise ist die "Schalenbauweise". Hierbei werden die Flächen in einer geteilten Negativform aufgebaut. Vorteile sind unter anderem ein genaues Profil, die gebauten Flächen sind identisch, was eine gleiche Flugleistung gewährleistet. Der Nachteil ist der hohe Preis (beim Kaufen) oder sehr hoher Bauaufwand (beim Selbermachen). Der Trend geht seit ca. 2013 zu voll CFK Modellen mit gefrästen Rohacell Kernen, aus Formen gebaut. Die Modelle haben oft dünne Profile, manchmal unter 7% dick. Es werden mittlerweile an allen Modellen zwei Querruder/Wölbklappen verwendet, früher vereinzelt zusätzlich eine dritte Wölbklappe, so dass man schon einmal 5 Servos im HLG spazieren fliegt. Das Leitwerk muss ebenfalls speziell ausgelegt sein, damit es den Startbelastungen stand hält. Als Rumpf kommen vereinzelt Kohlefaserrohre mit "RC-Keule" oder Kohlerümpfe aus Negativformen zum Einsatz. Für Die Ruderanlenkung werden zwei Schnüre (Angelschnur) gespannt, oder nur eine Schnur/Draht wo dann der Gegenzug durch eine Feder oder ein Gummiband erzeugt wird. Das Gewicht der flugfertigen Modelle beträgt im Durchschnitt 240 g - 320 g. Natürlich gibt es sowohl leichtere (ab 200 g) als auch schwerere (ca. 390 g) Modelle, oft wird je nach Wind bis zu 100 g aufballastiert. Es werden zum Teil Eigenbaumodelle eingesetzt, was interessant ist und die Kreativität fördert. Es gibt aber auch eine große Auswahl an sehr guten käuflichen Modellen, die sehr gut (oder besser) fliegen.

Aktuelle Wettbewerbsmodelle (2014):
Tweagle und Twister 3 von Alex Hoeksta (europeantopplanes.nl)
Helios 2 und XXLite von (www.compositegliders.com)
SALPeter von TUD Modelltechnik
Snipe von FVK / Vladimirs Models
Arctus und Polaris von MMT (momentum)
YASAL von Ralf Solinske (www.solinske-modelltechnik.de)
Stobel V3 von LE-Composites
Fireworks 5 und 6 von pcm.at
Chili von stratair.com
Validol
Stream
Brko
....
Ohne Gewähr auf Vollständigkeit, der ernsthafte Interessent benutzt bitte selber google, rc-network, rcgroups usw:)