GFK/Balsa Leitwerke
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Info zur Leitwerkspresse
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Die Leitwerke werden aus möglichst leichtem Balsa oder Rohacell 31 oder 51 oder Depron ausgeschnitten und geschliffen, dabei wird die Endleiste so dünn wie möglich geschliffen. Als Profil eignet sich besonders das HT 12 von Mark Drela. Es ist relativ einfach zu realisieren, da es ab dem Punkt mit der dicksten Stelle nach hinten nur keilförmig zuläuft. Vorne wird es elliptisch geschliffen. Für asymmetrische Seitenleitwerke empfielt Drela das HT 21, 22 oder 23. Profildaten gibt es hier (man kann es dann im Profileprogramm bearbeiten und drucken)
Link zu Charles River RC / Drela Profile
Download Profile - Programm
Beispiel für ein "vorne-elliptisch-hinten-spitz" Profil: HT 12
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Die Leitwerkspresse wird mit Trennwachs und PVA Trennlack behandelt um eine möglichst glatte und gut trennende Oberfläche zu bekommen.
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Die Leitwerkskerne werden nach dem Schleifen lackiert. Beide Kerne wiegen in diesem Fall zusammen 10,727g.
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Das Glasgewebe (je eine Lage oben und unten 25g/m² diagonal ) wird mit Harz getränkt, natürlich möglichst dünn! Wenn die Oberfläche gleichmäßig wenig glänzt aber die Gewebestruktur noch gut zu erkennen ist, ist es richtig. Überschüssiges Harz kann man mit Papiertüchern wieder aufsaugen. Dazu die Oberläche mit relativ viel Druck abtupfen.
Die Leitwerke werden aufgelegt und die Rovings für Endleiste und Verstärkungen werden eingelegt. Bei Pendelleitwerken wird das weiße Röhrchen auch vorher eingebaut. (Das Foto zeigt schon ein fertiges Leitwerk)
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Die Presse wird geschlossen und mit vielen Schraubzwingen unter hohem Druck zusammengeschraubt. Auf gleichmäßige Druckverteilung achten, sonst können sich die Leitwerke beim Pressen verziehen oder nicht ausreichend verpresste Stellen aufweisen.
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Nach dem Entformen werden die Leitwerke ausgeschnitten und geschliffen. Nach dem Schleifen wird die Nasenleiste mit dünnflüssigem Zack wasserfest und hart gemacht.
Die Hier gebauten Leitwerke wiegen fertig ca. 17,6g. Natürlich geht das noch leichter mit extrem leichtem Balsa oder kleineren Leitwerken. Im Durchschnitt wiegen unsere Leitwerke so zwischen 12 und 20g.
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Nun müssen noch die Ruder abgeschnitten werden, die Kanten werden schräggeschliffen und die Ruder werden mit Klebeband angeklebt.
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Die Leitwerke am Modell, 265g Fluggewicht!
Update 2006: Mit teurem aber leichterem Rohacell statt Balsa können ausreichend stabile aber leichtere Leitwerke gebaut werden. (Fotos folgen)

Insbesondere bei Depronkernen aber auch generell empfielt sich der Einbau eines Holmes in das Leitwerk. Dazu wird vor dem Pressen in den Kern ein 3mm hohes und 0,5mm dickes CFK Profil eingebaut, wie man es zB zum Bau von Slowflyern verwendet. So sind die Leitwerke viel biegesteifer und bruchsicherer. Man kann auch CFK UD Gewebe oder flache Rovings als Steg einbauen, oder oben und unten Rovings auf das Leitwerk pressen.
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